Die Anstrengungen der letzten Tage sind nicht spurlos an Samü, Schnatterinchen und Pittiplatsch vorüber gegangen. Jetzt heißt es Kraft sammeln für die nächsten Abenteuer und Aufgaben. Samü träumt, er werde von einem bunten, exotischen Südsee-Papagei zum Mond geflogen, in einer Gondel, die unter ihm hängt. Auf dem Mond selbst gibt es einen fantastischen Rummelplatz mit Riesenrad, Fahrgeschäften, Türkischem Honig und Akrobaten, die allerlei Kunststücke zur Schau stellen. Und ein Zauberer ist auch da, mit einem riesigen Panama-Hut, aus dem pausenlos Kolibris und Schmetterlinge flattern. Es werden immer mehr und bald sind es so viele, dass es um Samü herum Nacht wird. Genauso schnell sind sie wieder verschwunden und plötzlich ist er ganz allein, nur ein kleiner blauer Traumwichtel steht vor ihm und sieht ihn aus dunklen Knopfaugen freundlich lächelnd an: "Ich hab gehört, du willst zum Mond", hört Samü ihn sagen, obwohl sich seine Lippen ganz und gar überhaupt nicht bewegen. "da wo wir Traumwichtel herkomm'." Samü nickt eifrig. "Dann finde uns auf der Erde - wir leben bei den wilden Pferden, da wo ein Kaiser einst gehaust, da haben wir unser Nest gebaut..." Dann verschwindet der Wichtel und Samü wacht auf. Verwundert schaut er sich um. Nanu, er liegt zuhause im Bett und neben ihm schnarchen Schnatti und Pitti, seine besten Freunde. Tja, nun ist guter Rat teuer: Wo halten sich die Traumwichtl-Abgesandten auf der Erde versteckt? Vielleicht haben die beiden eine Idee, wenn er ihnen von seinem Traum erzählt - wenn sie ihm überhaupt glauben würden...
vor 11 Jahren
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