Mittwoch, 10. Februar 2010

Samüs verrückte Reise zum Mond, Teil 11


Auf dem Weg dorthin denkt er noch ein wenig über das nach, was Samü ihm gesagt hat: Du kannst am besten mit deinem Hund Buntjo umgehen, hm, das erstaunt ihn. Schließlich gehört der Hund der ganzen Familie, also auch seiner kleinen Schwester. Aber irgendwie stimmt es schon, denn er kümmert sich am meisten um den Chow Chow mit der auffälligen lila Zunge. Und der dankt es ihm, dass er am meisten auf ihn hört und an ihm hängt. Plötzlich spürt Jona, wie sich ein wenig Enttäuschung in seinem Herzen breit macht, hätte er sich doch gewünscht, zum Beispiel der schnellste Läufer in der Schule zu sein, der Stärkste in Mathe oder der Musikalischste. Einer, den alle bewundern. Aber dem war einfach nicht so. "Ist doch egal", sagt er laut zu sich selbst, "bis vor einer halben Stunde hast du nicht einmal gewusst, dass du irgendwas besser kannst als jeder andere..." Ein paar Minuten und Tram-Haltestellen später sind Buntjo und Jona auch schon beim Türkendolch in der Türkenstraße. Jetzt muss der Herr Post nur noch zuhause sein, und tatsächlich, die Tür öffnet sich...

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